Eine deutsche sehr bekannte Musikgruppe hatte mal einen Sommerhit gehabt. Sie sangen immer und immer wieder: Ab in den Süden.
Also sollte man dies bei dem anhaltenden Schnee in Deutschland doch mal wörtlich nehmen. Doch wo möchte man denn gerne mal einen Last Minute Urlaub hin machen?
Wie wäre es denn mit Frankreich? Gemeint ist jetzt nicht das direkte Nachbarland von uns, sondern eine kleine schöne Insel in der Karibik. Denn hier ist die hälfte einer Insel immer noch Französisches Staatsgebiet. Gemeint ist die Insel Saint-Martin.
Das interessante an dieser Insel ist, dass die andere Hälfte der Insel zu den Niederlanden gehört und es hier eine 10 Kilometer lange Staatsgrenze zwischen Frankreich und den Niederlande gibt.
Die Insel ist vulkanischen Ursprungs in liegt im Karibischen Meer. Der Entdecker der Insel war kein geringer als Christoph Columbus. Und die Geschichte des Namens ist auch leicht erklärt. Christoph Columbus entdeckte die Insel am Namenstag des heiligen Martin am 11. November 1493.
So kam die Insel zu ihrem Namen.
Saint Martin liegt knappe 1000 Kilometer vom südamerikanischen Festland aus entfernt. Auf der gleichen Höhe wie Caracas. Und keine 2000 Kilometer entfernet trifft man dann auf nordamerikanisches Festland.
Allerdings wird es wohl sehr schwer werden ein gutes Last Minute Angebot für eine Pauschalreise zu bekommen. Schließlich ist diese Insel nicht gerade das Urlaubsziel Nummer eins der Deutschen. Doch dafür ist sie einmal und einfach wunderschön.
Die Insel wurde allerdings erst im Jahre 1648 aufgeteilt. Denn französische und niederländische Kriegsgefangene haben zusammen ihre spanischen Aufseher vertrieben und teilten dann als Belohnung die Insel untereinander auf.
Die Hauptstadt des französischen Teils heißt Marigot.
Natürlich ist die einfachste Reisemöglichkeit auf die Insel, die mit einem Flugzeug.
Eine Besonderheit hierbei ist, dass der Flughafen der Insel sehr nah am Wasser und am Strand gebaut worden ist und so fliegen alle großen Maschinen sehr niedrig und dicht über einem Strand hinweg. Dies bietet den Flugpassagieren einen unsagbar schönen Ausblick auf den Strand und die Insel.
24. März 2009
Welcher Otto Normal Bürger träumt nicht davon, einmal in einem 5 Sterne Hotel zu wohnen und sich wie ein König zu fühlen? Allerdings sind die Übernachtungen in einem solchen Luxushotel kaum bezahlbar und wenn dann höchstens nur eine Nacht. Doch in den heutigen Zeiten müssen diese Luxushotels auch zusehen wie sie ihre Häuser voll bekommen. Und genau aus diesem Grund gibt es in den schwachen Buchungswochen oder Monaten bestimmte Angebote dieses Hotels, die man sich unter Umständen auch mal leisten könnte. Schließlich merken auch diese Hotels, dass das Geld nicht mehr so locker für eine Luxusübernachtung bei den Kunden sitzt, wie es die Jahre zuvor vielleicht noch war. Besonders in den Sommermonaten, wenn eigentlich alle Menschen Urlaub machen und nicht auf Geschäftsreise sich befinden oder arbeiten müssen, stehen die Luxushäuser oft leer. Um diesen Leerstand entgegen zuwirken, haben sich viele Hotels besondere Preise und Kompaktangebote ausgedacht. Schließlich ist ein wenig Geld für eine Übernachtung immer noch besser als Leerstand, schließlich bleiben die Nebenkosten bei einem Hotel auch ohne Belegung vorhanden und das kann schon mal recht teuer werden. Also lautet die Devise: Besser vermieten egal zu welchem Preis, als gar keine Gäste. Genau in dieser Zeit bietet es sich an, im Internet oder im Reisebüro nach Übernachtungen in Luxushotels zu schauen. Nicht selten findet man für ein paar Tage sehr gute günstige Last-Minute Angebote. So kann es dann mal passieren, dass man ein Last-Minute Angebot für 4-5 Übernachtungen in einem 5 Sterne Haus inklusive Frühstücksbuffet für die Hälfte des sonst üblichen Preises bekommt. Natürlich ist dies dann immer noch viel Geld, aber man muss auch beachten was man als Gegenleistung bekommt. Wenn man dies dann mal durchrechnet ist das Preis-Leistungsverhältnis unsagbar gut. Also wenn man noch für ein paar Tage oder nur über das Wochenende mal ein wenig ausspannen will und sich und seinem Partner was Gutes tun möchte, so sollte man sich nicht über Angeboten nach Mallorca informieren, sondern mal schauen wo man sich hier in Deutschland in einem Luxushotel einbuchen kann. Wenn dies dann geklappt hat, kann sich dann auch der Otto Normalbürger mal fühlen wie Gott in Frankreich.
08. August 2008
In der letzten Zeit machte die französische Stadt Straßburg in der Zeitung Schlagzeilen mit dem Urteil des EGMR über die Klageabweisung des Kindermörders Gäfgen. Dieser hatte unter Androhung von Gewalt und Folter die entscheidenden Hinweise gegeben wo man den entführten Jungen findet konnte. Allerdings sollte man diese Stadt nicht nur im Zusammenhang mit den vielen europäischen Institutionen kennen lernen, sondern auch touristisch hat diese Stadt einiges zu bieten. Es ist natürlich selbstverständlich, dass man sich den EGMR, den Europarat (der ist von der EU unabhängig!) und das europäische Parlament anschauen sollte; wobei es noch weitere interessante europäische Institutionen zu besichtigen gibt, denn nicht nur die Architektur der Gebäude ist faszinierend, sondern auch mal als Otto-Normal-Bürger in den Räumlichkeiten zu stehen, in denen sonst europäische Geschichte tag täglich vollzogen wird. Daneben ist es eine sehr schöne und typisch französische Stadt und dazu auch noch die größte im Elsass. Sie wird auch unter den Einwohnern als heimliche Hauptstadt des Elsass genannt ( wobei sie ja historisch gesehen dieses auch mal war) und man streitet mit Brüssel darum, sich als Hauptstadt der EU zu nennen, wobei dieser Streit noch nicht entschieden ist. Abgesehen davon kann man in dieser Stadt sehr viele schöne historische Kirchen und Gebäude, denen man noch ansieht, dass Strassburg mal zu Frankreich und dann mal wieder zum Deutschen Reich gehörte. Durch die Stadt fließt der Rhein und die Altstadt wird als Große Insel bezeichnet, weil diese durch den Rhein von der übrigen Stadt getrennt wird. Des Weiteren kann man die Stadt auch vom Wasser aus besichtigen und darf so mal erfahren wie die Höhenunterschiede de4s Rheins durch alte, aber sehr gut funktionierende Technik überwunden werden. Auch kulinarisch ist Strassburg für die legendären Elsässer Flammkuchen bekannt und wenn man hier ist, dann ist man schon fast verpflichtet einen solchen zu essen, denn sonst bekommt man nicht so einen tollen Flammkuchen zu essen. Allerdings wird es schwierig werden hier einen Trip durch Last-Minute zu bekommen, also nicht auf Last-Minute vertrauen, sondern ausnahmsweise mal längerfristig planen.
10. Juli 2008