Die Inseln der Kleinen Antillen: Wie geschaffen für Lastminute
14.Juni 2009
In kaum eine Urlaubsregion gehen so viele Lastminute-Flüge wie in die Karibik. Und kaum eine Region eignet sich so gut fürs Lastminute Reisen wie die „Inseln über dem Wind”, wie die Eilande der Kleinen Antillen so wunderschön poetisch genannt werden. Denn eins ist klar: Wer in letzter Minute reist, der hat wenig Zeit für Vorbereitungen. Vorbereitungen, die bei vielen Urlaubsorten notwendig sind, will man sie denn in vollen Zügen genießen. Doch die Inseln über dem Wind gehören nicht dazu. Zwei Gründe sind hierfür in erster Linie verantwortlich: Zum einen die einfache Tatsache, dass St. Vincent, Saint Lucia, Grenada, Tobago und all die anderen wunderschönen Eilande allesamt ziemlich klein sind; das heißt, die Wege sind kurz, was die mangelnde Vorbereitung leicht kompensiert. Zum anderen der Fakt, dass die Kariben Meister in der Kunst der Improvisation sind. Im Gegensatz zu Mitteleuropa sind die meisten Inseln der Kleinen Antillen immer noch vergleichsweise wenig entwickelt, das heißt, die Menschen müssen im tagtäglichen Leben flexibel sein. Und diese Flexibilität kommt dem Urlauber zugute, der noch schnell ein Bett für eine Nacht braucht oder spätabends noch eine Mahlzeit, auch wenn das Restaurant doch eigentlich schon seit einer halben Stunde geschlossen hat.
Übrigens: Die Inseln Kleinen Antillen sind in vielerlei Hinsicht völlig unterschiedlich, von einer einheitlichen Region kann man bei ihnen nicht sprechen. Flexibel, wie oben schon erwähnt, ist man dort überall, auch freundlich und aufgeschlossen. Aber in punkto Kultur, Mentalität, Sprache, Küche, etc. gibt es große, sehr große Unterschiede. Gerade das macht das Lastminute-Reisen in diese Region so spannend. Es ist einfach aufregend, sich zum Flugplatz zu begeben, ohne zu wissen, ob man sich in 24 Stunden im mondänen Barbados befindet oder aber im touristisch vergleichsweise wenig erschlossenen Grenada.
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